| Meerwasserkugelfische |
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Der Großteil der Kugelfische besiedelt den marinen Bereich. Im Meer kommen Kugelfische in allen tropischen und subtropischen Gebieten vor. Im Norden verläuft die Ausbreitung bis etwa zur Westküste Spaniens, also etwa bis zum 45. nördlichen Breitengrad. Nach Süden erstreckt sich das Gebiet bis Neuseeland, also auch bis zum 45. südlichen Breitengrad. Hauptsächlich bewohnen Meereskugelfische Riffe oder den Meeresgrund in Küstennähe (Seegraswiesen), in einer Tiefe von bis zu 100 Metern. Es gibt allerdings auch Arten, welche weiter ins Meer hinaus oder auch in tiefere Wasserschichten schwimmen. Die größte Artenvielfalt gibt es in Äquatornähe. Der Mensch hat den Lebensraum der Kugelfische vermutlich unbeabsichtigt vergrößert. Durch einen Wiederaufbau des Suezkanals 1869, einer Verbindung des Mittelmeers mit dem Roten Meer, kam es zur sog. Lesseps'schen Migration. Diese hatte zur Folge, dass viele meerbewohnende Tierarten des roten Meeres in das Mittelmeer wanderten. Der Großteil davon erfolgte allerdings über das Ballastwasser der Schiffe. Bewiesen ist es bei Kugelfischen der Arten Arothron hispidus, Lagocephalus spadicieus, L. suezensis und Torquigener flavimaculosus. Diese Fische wurden erst Jahre nach der Eröffnung des Kanals im Mittelmeer entdeckt. Ihre Populationen haben sich auch schon beträchtlich vergrößert und sie scheinen auch weitere Gebiete des Mittelmeeres zu erobern.
Literatur
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| Donnerstag, den 24. September 2009 um 14:00 Uhr |
